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Viva-la-Vida und Liss-Levati siegen in Langenfeld

Viva-la-Vida siegte in der Dressur. Foto: Mirka Nilkens

Auf den Rheinischen Meisterschafen fand der Pavo-Jungpferde-Cup 2017 die Austragungsstätte seiner fünften Qualifikation. Das Meisterschaftsflair im Pferdesportzentrum Rheinland ließen sich am 08. Juli 2017 einige Jungpferde-Reiter nicht entgehen und stellten ihre Pferde in der eindrucksvollen Langenfelder Kulisse vor. Natürlich begleitete auch Antje Bossig von der Firma Pavo das Turniergeschehen in der Dressurpferdeprüfung der Klasse L wie auch in der Springpferdeprüfung auf diesem Niveau und verfolgte bei strahlendem Sonnenschein die Ritte.

Die Dressur konnte mit Viva-la-Vida eine fünfjährige westfälische Stute von Vitalis x Rock Forever I für sich entscheiden. Unter dem Sattel von Ralf Wetzler erhielt die Schwarzbraune eine 7,5 für den Trab, den Galopp und den Gesamteindruck sowie eine 7,0 für Schritt und Durchlässigkeit. Die Gesamtnote 7,3 bescherte dem für den RV Scherpenseel startenden Paar den Sieg und damit natürlich auch die Siegerdecke des Sponsors. Der imposante Lord Carnaby x Fidertanz-Nachkomme Luiz Gustavo sicherte sich den zweiten Platz. Eine Gesamtnote von 7,2 erhielt der sechsjährige Rheinländerhengst, der von Anna Schnurbusch für den RFV Bruckhausen 1925 vorgestellt wurde. Er erhielt eine 7,5 für Trab und Gesamteindruck, jeweils eine 7,0 gab es für Galopp, Schritt und Durchlässigkeit. Platz drei ging an den hannoverisch gezogenen Hengst Quasar’s Querido, geboren im Jahr 2012. Der Quasar de Charry x De Niro-Nachkomme wurde vorgestellt von Marlies Keith, am Start für den RFV St. Georg Büttgen. Die Gesamtnote dieses Paares, eine 7,1, setzte sich zusammen aus einer 7,5 für den Galopp und einer 7,0 für die restlichen Teilwertungen.

Liss-Levati hieß die Siegerin im Springen. Foto: Isabelle Sandforth

Auf dem großen Hauptplatz bestritten die jungen Springpferde unter besten Bedingungen ihre Runden. Siegreich war hier Liss-Levati, eine westfälisch abstammende Stute von Lissaro x Cornet Obolensky. Die sechsjährige Braune absolvierte den Parcours fehlerfrei und manierlich, wofür sie mit einer 7,8 ausgezeichnet wurde. Ebenfalls eingekleidet in die Siegerdecke, zogen Liss Levati und ihre für den RFV St. Georg Haldern startende Reiterin, Pauline Mölder, als Erste auf die Ehrenrunde. Hinter ihnen reihten sich Carolin Zell vom RFV Jagdfalke Brünen und ihr fünfjähriger Wallach Cylano ein. Der von Cassini Boy Junior x Polydor gezogene Rheinländer erhielt für seine Vorstellung die Wertnote 7,5. Eine 7,2 und damit den dritten Platz ergaloppierte Con Dinaro, ein ebenfalls fünfjähriger Westfale, abstammend von Con Chello x Dinard L. Er wurde von Marie-Luise Honig vorgestellt, die für den RFV Blücher Pfalzdorf in den Parcours ritt.

Mit dem Fortschreiten der Turniersaison nähert sich nicht nur das Cup-Finale, sondern auch der exklusive Trainingstag, den es sowohl für die Dressur- als auch für die Springteilnehmer zu gewinnen – oder vielmehr zu erreiten – gibt. In beiden Disziplinen können sich die drei Starter, die die meisten Punkte aus den Qualifikationen gesammelt haben, auf ein Training der besonderen Art freuen. Von den Weltklassereitern Marcus Ehning beziehungsweise Helen Langehanenberg werden diese mit einem Lehrgangstag am 10. Oktober bei der Arbeit mit ihren vierbeinigen Nachwuchstalenten unterstützt. Für diese Sonderwertung werden die Punkte aus allen Qualifikationen gewertet, sodass es sich umso mehr lohnt, auch an den kommenden Wertungsturnieren teilzunehmen. Für die Finalqualifikation kommen außerdem die Teilnehmer in Frage, die an mindestens vier Qualifikationen teilgenommen haben. Auch hier werden dann die besten Ergebnisse aus insgesamt vier Prüfungen addiert – wer also möglichst viele Stationen reitet, erhöht seine Chancen auf das große Finale im September.