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Spannender Sport vereint mit glanzvoller Zucht: Zu Besuch bei den DKB-Bundeschampionaten

Die Clubmitglieder erhielten exklusive Eindrücke vom anschaulichen Warendorfer Turniergelände. Foto: PEMAG

Jede Menge talentierte Youngster, hochkarätigen Pferdesport in vier verschiedenen Disziplinen und nicht zuletzt eine einzigartige Atmosphäre – all das gibt es Jahr für Jahr bei den DKB-Bundeschampionaten in Warendorf zu erleben. An vier Turniertagen messen sich dort die vielversprechendsten jungen Pferde Deutschlands um die hart umkämpften Titel der Bundeschampions. Und in diesem Jahr hatten die Mitglieder des PEMAG–Ü40-Clubs die Möglichkeit, hautnah am spannenden Geschehen dabei zu sein. Der großzügigen Einladung der Persönlichen Mitglieder der FN, am 02. September nicht nur das Programm zu genießen, sondern sogar auch einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen, waren einige Clubmitglieder gefolgt.

Für diese startete der sonnige Tag mit einem exklusiven Empfang im Ehrengastbereich auf dem Turniergelände. Dort standen um 10:30 Uhr Schnittchen und Getränke bereit, und wer bereits Lust auf ein Glas Sekt hatte, konnte in gemütlicher Runde anstoßen. Stephanie Pigisch, Leiterin der Persönlichen Mitglieder der FN, begrüßte die Teilnehmer mit einer herzlichen Rede, bevor diese dann gut gelaunt auf einen von Werner Stock geführten Rundgang über das FN-DOKR-Gelände starteten. Gleich zu Beginn machte er dabei darauf aufmerksam, dass auf dem 36,5 Hektar großen Gelände, das damit übrigens so groß ist wie 70 Fußballfelder, normalerweise weder die Fußwege aus Rindenmulch, noch die vielen weißen Ausstellerzelte oder gar die großen Zuschauertribünen zu finden sind. Eigens für die DKB-Bundeschampionate lassen die Veranstalter vor Ort ein sportlich perfektes und stilvoll geschmücktes Turniergelände entstehen, das die Herzen der Reiter und Besucher gleichermaßen höher schlagen lässt. So wird Platz geschaffen für rund 1.000 Pferde, 540 Reiter und 450 Mitarbeiter, die alle gemeinsam dieses Event zu einem alljährlichen Höhepunkt im Turnierkalender werden lassen. Der Weg führte die Teilnehmer ausgehend vom großen Springplatz entlang des Reitpferdevierecks, und Werner Stock, selbst Richter, nutzte die Gelegenheit, die Clubmitglieder über die Anforderungen aufzuklären, die im Rahmen dieses bedeutenden Turniers an die Nachwuchspferde gestellt werden. Während es bei den siebenjährigen Vierbeinern bereits um ihre Eignung für den großen Sport geht, gilt es bei den drei- bis sechsjährigen Pferden und Ponys in jeder Disziplin vor allem zu beweisen, dass sich diese auf dem korrekten Ausbildungsweg befinden. Weiter ging es zum Vielseitigkeits- und Fahrpferdeplatz, wo die Teilnehmer einige Gespanne aus nächster Nähe beobachten konnten und zugleich einen Blick auf die eindrucksvollen Hindernisse der Vielseitigkeitsstrecke erhaschten. Schnell merkte man, dass ein Großteil des Charmes des Warendorfer Geländes eben genau darin liegt, dass es keinen reinen Turnierschauplatz darstellt. Denn der weitläufige Grund, zu großen Teilen inmitten eines idyllischen Waldstücks gelegen, steht in der Regel Spaziergängern, Radfahrern aber auch Reitern aus der Region offen, die Natur zu genießen beziehungsweise die optimalen Bedingungen dort für sich zu nutzen. Während eines Besuchs der vielfältigen Gastronomie- und Ausstellermeile machte die Gruppe zuvor allerdings Halt am Stand der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Mit der umfangreichen Förderung von talentierten Nachwuchsreitern sowie der Entwicklung sicherer, nicht-fester Geländehindernisse erfuhren die Clubmitglieder dort von zwei wichtigen Zweigen der engagierten Stiftungsarbeit. Schließlich kamen die Teilnehmer entlang des zweiten Dressurplatzes zu zwei Hallen, der bekannten Seminarhalle sowie einer Trainingshalle des Bundesleistungszentrums. Nachdem alle wesentlichen Punkte im Gelände besichtigt worden waren, ging es zurück zum Eingang des DOKR-Gebäudes, wo Werner Stock zum Abschluss von der Geschichte und den Aufgaben der FN und des DOKR erzählte.

Gut orientiert und informiert kamen die PEMAG–Ü40-Clubmitglieder also zurück auf das Turniergelände, welches sie am Nachmittag auf eigene Faust erkunden konnten. Und so nutzten sie die Gelegenheit, das Prüfungsgeschehen zu verfolgen oder entlang der Ausstellerzelte zu flanieren, um schließlich einen erfolgreichen Tag entsprechend schön ausklingen zu lassen.