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Reitclub Steinberg weiterhin auf Erfolgskurs, RV Essen-Kettwig siegreich

Der Reitclub Steinberg siegte ein weiteres Mal in der Dressur. Foto: Mirka Nilkens

Im Rahmen der Rheinischen Meisterschaften wurde die fünfte von sechs Qualifikationen zum diesjährigen Jugend-Vereins-Championat Rheinland ausgetragen. Zahlreiche Mannschaften kamen auf der Anlage des den Cup sponsernden Pferdesportverbands Rheinland zusammen, um in Dressur und Springen auf A-Niveau um weitere Wertungspunkte zu reiten. 

Der im Verlauf der Saison bereits mehrfach siegreiche Reitclub Steinberg hatte auch im Langenfelder Dressurviereck die Nase vorn: Die erste Mannschaft des Vereins setzte sich mit 30,10 Notenpunkten an die Spitze des Starterfeldes. In diesem Team, das von Anke Lückmann-Hoffmann angeführt wurde, ritten Annika Müllers mit Grazie, Melina Die mit Cattaldo, Celine Nadine Hoffmann mit Syala und Vanessa Amrhein mit Spirit. Zweiter wurde der RuFV Hexbachtal mit Mannschaftsführerin Melina Sieberg. Lilly Victoria Wolinski, Wiebke Lösing, Carina Twents und Anastasia Schmidt erritten gemeinsam ein Gesamtergebnis von 29,40 Notenpunkten. Sie gingen an den Start mit Humphrey Bogart, Handsome Lady, Evita Peron von Ihlow und Cera. Den dritten Platz sicherten sich Michelle Leeling, Jennifer Görsmeyer und Vivien Kohler vom RFV Niermannshof. Mannschaftsführerin Tanja Angenendt freute sich mit ihnen über die Gesamtnote 29,10. Diese drei Reiterinnen hatten ihre Pferde Natan, Donnarika und Daddy’s Defender gesattelt.

Der RV Essen-Kettwig zog als Sieger auf die Ehrenrunde im Springen. Foto: Isabelle Sandforth

12 Teams kämpften im Parcours auf dem großen Hauptplatz um die Punkte aus der vorletzten Qualifikation. Es siegte ein Verein, der im Pferdesportzentrum Rheinland das erste Mal in dieser Cupsaison an den Start ging: Der RV Essen-Kettwig. Für diesen lieferten Carla Riepenhausen, Carina Grascht, Johanna Settelmayer und Lynn Riegenhausen mit ihren Pferden Columbus, Code Black, Rocky und Horse Gym’s Grace das Bestergebnis. Unter der Mannschaftsführung von Matthias Stieve erritten diese vier Reiter ein strafpunktfreies Gesamtergebnis in 123,24 Sekunden. Die beiden weiteren Treppchenplätze belegten zwei rheinische Vereine, die sich derzeit in einem spannenden Rennen in der Gesamtwertung befinden. Zweiter wurde der RFV Niermannshof mit seiner ersten Mannschaft, bestehend aus Angelina Frank, Jennifer Görsmeyer, Eva-Marie Leeling und Jan Niklas Angenendt. Mit Finja vom Unterberg, Lupicor’s Darling, Rambo und HA Sommersturm blieben sie strafpunkfrei in insgesamt 127,24 Sekunden. Darüber freute sich auch Mannschaftsführerin Tanja Angenendt. Platz drei belegten Veronique Claßen, Celina Terjung, Paula Pahl und Sonja Plützer mit ihrer Mannschaftsführerin Astrid Kieven vom RFV Jan von Werth Jülich. Auch sie blieben in den Sätteln von Chapeau Claque S, Junkbrunnen’s Perfectly You, Ladybird sowie Jacarta S fehlerfrei. Sie kamen auf eine Gesamtzeit von 129,85 Sekunden.

Mit persönlichen Glückwünschen von PSVR-Vizepräsident Hans-Peter Schmitz beziehungsweise Präsidiumsmitglied Lutz Bartsch sowie von Ann Kristin Göring übergebenen Ehrenpreisen der Firma Pharmaka aus Essen ausgestattet, genossen sowohl die Dressur- als auch die Springreiter ihre Ehrenrunden im sportlichen Ambiente der Rheinischen Meisterschaften. Nun haben die Teams nur noch einmal die Möglichkeit, Wertungspunkte zu sammeln, bevor das große Finale im Rahmen des Landesturniers ausgetragen wird. Doch haben die konstant guten Vereine inzwischen eine Favoritenrolle auf die Titel eingenommen. Die momentane Gesamtwertung der Dressur führt nämlich weiterhin der Reitclub Steinberg mit nunmehr 198 Punkten an, gefolgt vom RFV Niermannshof mit 192 Punkten und dem RFV Porz mit 183 Punkten. Im Springen führt der RFV Jan von Werth Jülich mit 193 Punkten vor dem RFV Niermannshof mit 189 Punkten, Platz drei belegt hier mit 182 Punkten ebenfalls der Reitclub Steinberg. Entsprechend haben der RFV Niermannshof, der Reitclub Steinberg und der RFV Jan von Werth Jülich auch in der kombinierten Wertung, dem Super-Championat, die Nase vorn. Ersterer liegt mit 381 Punkten knapp vor den beiden anderen, die mit 380 und 374 Punkten folgen.