Pemag.de

Ü40-Turniere

ü40t

ü40t1

ü40t2

 

 

 

Begeisterte Ü40-Reiter auf dem Rodderberg

 Rodderberg PEMAG

Nur wenige Wochen nach dem ersten PEMAG-Ü40-Turnier der Saison 2017 ging dieses für Reiter wie Besucher gleichermaßen besondere Event in die „Verlängerung“. Aufgrund des hohen Zuspruchs zu den in den letzten Jahren stetig ausgebauten Veranstaltungen für die Zielgruppe Ü40, hat die PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG gleich zwei exklusive Turniere für dieses Jahr geplant. Wie schon auf dem Sieferhof, zeigten sich alle Beteiligten auch auf dem Rodderberg begeistert von dem Konzept.

Denn mit Prüfungen, die Spät- oder Wiedereinsteigern in den Turniersport die Möglichkeit geben, in aller Ruhe ihr Können zu zeigen sowie Wettkämpfen für ambitionierte Dressur- oder Springsportler wird eine breite Zielgruppe angesprochen. Ein Turnier für Reiter über 40, die sich weder mit Profi- noch mit Nachwuchssportlern messen können oder möchten – das trifft auf viel positive Resonanz. Und egal, ob auf E-, A- oder L-Niveau: Der Umstand, dass sich in allen Prüfungen Reiter der gleichen Altersgruppe messen, sorgt für eine zwar sportliche, doch zugleich entspannte Stimmung.

So auch vom 09. bis 11. Juni 2017, als die PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG zu ihrem zweiten Ü40-Turnier auf den Rodderberg einlud. Hier erlebten die Reiterinnen und Reiter, alle Besucher und auch die Veranstalter ein Wochenende, das nicht schöner hätte sein können. Erheblich dazu bei trug die traumhafte Anlage des Broichhofs, auf der sich alle ankommenden Zwei- und Vierbeiner sofort sichtlich wohlfühlten. Kein Wunder, sorgte die inmitten der sommerlich grünen Idylle des Naturschutzgebiets am Rodderberg gelegene Anlage mit ihrem einzigartigen Flair sogleich für gute Laune. Der großzügige Hof, die natürliche Landschaft und der wunderschöne Ausblick machen den Broichhof zu einem Turnierveranstaltungsort der besonderen Art. Doch nicht nur mit Charme, sondern auch mit den sportlichen Bedingungen konnte dieser zu hundert Prozent überzeugen. Die moderne, zugleich traditionsreiche Anlage bot beste Bedingungen für die Dressur- und Springreiter und ihre Pferde. Das erst kürzlich rundum erneuerte, großzügige Dressurviereck und die ebenso frisch renovierte Abreitehalle ließen bei den Dressurreitern keine Wünsche offen. Und auf dem Springplatz, der groß genug war, Prüfungs- und Abreiteplatz zugleich zu sein, kamen die Springreiter auf ihre Kosten. Beide Schaustätten der Prüfungen für die Ü40-Reiter waren stilvoll geschmückt und luden Reiter und Pferde geradezu dazu ein, ihr Bestes zu geben. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Dirk und Karl Schneider sowie Cordula Leowald und dem gesamten Team des Reit- und Jagdclubs Rodderberg, die nicht nur ihre tolle Reitanlage, sondern auch zahlreiche helfende Hände für das PEMAG-Ü40-Turnier zur Verfügung gestellt haben. Denn auch die Besucher kamen an beiden Turniertagen voll auf ihre Kosten. Ein Getränkewagen sorgte für Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen. Im Bewirtungszelt gab es belegte Brötchen, eine reiche Auswahl an Kuchen sowie Kaffee und Eis, wodurch das leibliche Wohl keinesfalls zu kurz kam. An beiden Tagen rundete selbstgemachtes Mittagessen das Angebot ab. Am Stand von Energetix nutzten zudem nicht wenige Reiter und Besucher die Gelegenheit, die Kräfte von Magneten, eingearbeitet in faszinierende Schmuckstücke, für sich zu entdecken. Nicht zuletzt profitierten alle Beteiligten vom gelungenen Ablauf, der der reibungslosen Kooperation zwischen dem Team der PEMAG und den fleißigen Helfern des Broichhofs zu verdanken war. Auch den Richtern, der Parcourschefin sowie dem Team von LNS-Turnierservice gebührt Dank für ihren Einsatz. Somit waren alle Voraussetzungen erfüllt, ein rundum schönes Wochenende am Rodderberg zu erleben.

 

Abwechslungsreiches Sportprogramm

Schon das positive Nennergebnis steigerte die Vorfreude auf das Turnier: Rund 150 Ü40-Reiter bekundeten ihr Interesse und reservierten einen oder gleich mehrere Startplätze. Im bunten Prüfungsangebot war für jeden etwas dabei – von der Klasse E über A*- und A**-Niveau bis zur Klasse L hatten die Reiter in Dressur und Springen die Möglichkeit, ihr Können im Sattel unter Beweis zu stellen. Zudem sorgten einige besondere Wettbewerbe für Abwechslung und noch mehr Spaß auf dem Springplatz. Neben der Springprüfung Klasse A** mit steigenden Anforderungen ist da vor allem die Working Hunter-Prüfung zu nennen. In Anlehnung an das irische Original ausgetragen, maßen sich die Teilnehmer hier zunächst in einem Dressurwettbewerb auf A-Niveau, dann in einem Springen auf A-Niveau und es erfolgte eine Exterieurbeurteilung unter dem Sattel. Das besondere an der Working Hunter-Prüfung sind jedoch nicht nur die Teilwettbewerbe, sondern auch die weniger strenge Kleidervorschrift für die Reiter. Dem traditionellen Hunter-Stil angemessen, aber nicht unbedingt in klassischem Schwarz-Weiß gekleidet, sollten die Teilnehmer an den Start gehen. Und so sah man während dieser Prüfung auf dem Rodderberg auch das ein- oder andere bunte Sakko oder Karo-Jackett. Am Turniersonntag gehörten zudem die jeweils zweiten Qualifikationen zum diesjährigen Höveler-Ü40-Cup zum Programm. Wie schon auf dem Sieferhof in Leichlingen erfreuten sich die Wertungsprüfungen zu dem seit 2015 etablierten Cup erneut großer Beliebtheit. So wurde die Dressurprüfung der Klasse L auf dem Rodderberg in zwei Abteilungen geteilt. In der Hunterklasse 95-er maßen sich über 20 Reiterinnen und Reiter im Kampf um Platzierungen und entsprechende Qualifikationspunkte. Für Begeisterung sorgten darüber hinaus auch die Willkommenspakete der Höveler Spezialfutterwerke GmbH, die der renommierte Futtermittelhersteller großzügigerweise für alle Teilnehmer zur Verfügung stellte. Alle Sieger und Platzierten durften sich neben den beeindruckenden PEMAG-Schleifen von Gold bis Grün natürlich auch wieder über tolle Ehrenpreise freuen. Bestickte Abschwitzdecken, hochwertige Schabracken, exklusive Gutscheine oder auch Pflege- und Futterprodukte sorgten für das sogenannte Tüpfelchen auf dem i bei den besten Startern. 

Die erste Siegerin des PEMAG-Ü40-Turniers war Sandra Grischkat vom Reitsportverein Gut Großenbusch. Sie siegte mit ihrer Hannoveranerstute Sanssouci in der Dressurprüfung der Klasse L mit einer Wertnote von 6,9. Gleich in der ersten Prüfung des Tages wurde zudem der Sonderehrenpreis für feines Abreiten vergeben. Gesponsert von Walter Saxe, dem deutschen Instruktor der Masterson Method, der dem Pferd des gewinnenden Teilnehmers eine Pferdebehandlung nach eben dieser Methode spendiert. Dabei wird das Pferd durch sanfte Berührungen an neuralgischen Punkten äußerlich wie innerlich entspannt. Auf diese Massage freuen darf sich L’Earoy, ein rheinischer Hengst, der mit seiner Reiterin Gabriela Safarli die Dressurprüfung der Klasse L auf dem siebten Rang beendete. Auf dem idyllischen Viereck ging es dann weiter mit einer Dressurprüfung auf E-Niveau, in der sich Karin Hamacher und Utopia an die Spitze des Starterfeldes setzen konnten. Am Start für den Reit- und Fahrverein Overath, erritten diese beiden eine Wertnote von 7,5. In der anschließenden A-Dressur siegte mit einer glatten 7,0 Ilka Troska, reitend für den Verein der Pferdefreunde Ennert. Sie hatte Pik Peridot, ihren Hengst aus westfälischer Zucht gesattelt. Der Rheinländerwallach Fantastic Dancer machte daraufhin in der A**-Dressur seinem Namen alle Ehre und trabte unter Susanne Hubert zum Sieg. Für den Reitverein Gut Klösterchen erzielte dieses Paar eine Bewertung von 7,8. Die erste Ehrenrunde auf dem großen Springplatz führten Frank Menke (Haflinger Freunde Rheinland) und sein Haflinger Nordfalke an, nachdem sie in der Stilspringprüfung Klasse E mit einer 8,0 nicht zu schlagen gewesen waren. Aus dem Parcours auf A-Niveau, der ebenfalls nach Stil-Anforderungen bewertet wurde, ging dann Hanne Hilgers als Gewinnerin hervor. Die Reiterin vom Reit- und Fahrverein Dülken-Viersen und ihre rheinische Stute Florentine erhielten für ihre Vorstellung die Wertnote 8,2. Über Goldschleife und Siegerdecke des E-Springens freute sich Ralf Strunk von der Reitsportgemeinschaft Mottenkaul. Im Sattel seiner oldenburgisch gezogenen Stute Comba lieferte er das Bestergebnis von null Fehlern bei einer Zeit von 54,92 Sekunden. Auch im Parcours endete der erste Turniertag auf A**-Niveau. Nach einer fehlerfreien, schnellen Runde siegten hier Rita Schmidt und Kaskadeur, am Start für die Reitsportgemeinschaft Niederrhein. Der in Sachsen-Anhalt gezogene Wallach ergaloppierte eine Zeit von 50,17 Sekunden.

Ebenso sonnig und erfolgreich wie der Samstag endete, ging es am Sonntag weiter. In der Springprüfung der Klasse A** mit Siegerrunde konnte sich Dr. Arndt Wolfram nach zwei gelungenen Runden über einen Heimsieg freuen. Mit seiner Sportpferdestute Lady Lilli S ging er für den gastgebenden Verein an den Start und kam fehlerfrei in 57,58 Sekunden aus der Siegerrunde. Im Anschluss fand die Höveler-Ü40-Cup-Qualifikation im Springen statt, eine Hunterklasse 95-er. Hier nahmen sich die Richter die Zeit, die Auftritte der einzelnen Starterpaare nicht nur zu bewerten, sondern auch zu kommentieren und so den ein- oder anderen hilfreichen Tipp mit auf den weiteren Weg zu geben. Viel Lob gab es für Fiona Coyne vom Reit- und Fahrverein Hünxe, die im Sattel ihres Vollblutwallachs Major Rumble xx die höchste Wertnote von 8,7 und damit den Sieg ergaloppierte. Ausgestattet mit Goldschleife, Siegerdecke und Ehrenpreis des Sponsors machte sie sich auf die Ehrenrunde über den großen Springplatz. Dieser wurde anschließend ein wenig umgebaut und der Platz wurde kurzerhand Austragungsstätte von Dressur und Springen, denn die Working Hunter-Prüfung war der nächste Punkt der Tagesordnung. In dieser außergewöhnlichen Prüfung siegte Stephanie Pipke, die sowohl in Dressur und Springen als auch im Gesamteindruck überzeugen konnte und ein Gesamtergebnis von 22,30 Wertungspunkten erhielt. Ihr gratulierte Alexander Gebauer von der A.G. Hunting & County Accessories, Sponsor der Working Hunter, persönlich zum Sieg und lud sie sogar zu einer traditionellen Schleppjagd ein. Selbst in den Sattel stieg zu dieser Prüfung erneut Fiona Coyne, die nämlich zusammen mit Alexander Gebauer überhaupt erst dafür sorgte, dass jene im Rahmen des Ü40-Turniers ausgetragen wurde. Mit ihrem Wallach wurde sie hier Siebte und sicherte sich so eine weitere Schleife. Am Nachmittag ging es weiter mit einer Springprüfung der Klasse A**, aus der Uwe Theunissen vom Ländlichen Zucht- und Reitverein Bergische Höhen als Erstplatzierter hervorging. Mit seiner Holsteinerstute Clintina blieb er ohne Fehler in einer Zeit von 48,56 Sekunden. Das L-Springen, die letzte Prüfung auf dem Springplatz, gewann nach einer flinken Runde Manfred Bauens vom Reitverein St. Georg Mützenich. Mit seinem niederländischen Wallach Eddy erritt er die Bestzeit von 51,04 Sekunden. Auf dem Dressurviereck wurden am letzten Turniertag die beiden Abteilungen der Höveler-Ü40-Cup-L-Dressur ausgetragen. In der ersten Abteilung sicherte sich Sandra Grischkat ihre zweite Goldschleife: Sie konnte mit Sanssouci erneut zu vollster Zufriedenheit überzeugen und mit einer Wertnote von 7,5 das Teilnehmerfeld anführen. Zu einer starken 8,0 trabten in der zweiten Abteilung Anja Raguse und ihr Oldenburgerwallach Sir Riccione. Damit sicherte sich auch dieses Paar die goldene Schleife sowie die Siegerdecke von Höveler.

 

Rundum-Service vor Ort

Auch auf dem Broichhof boten die Veranstalter den Teilnehmern allerdings nicht nur mit einem vielseitigen Prüfungsangebot und einem tollen Rahmenambiente eine lohnenswerte Veranstaltung. Zu dem ganzheitlichen Konzept der PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG gehört es dabei auch, den Reiterinnen und Reitern ihren Aufenthalt so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Deshalb konnten diese sich zu jeder Zeit an das PEMAG-Team wenden, das sich, zusammen mit dem ambitionierten Team des auf dem Broichhof ansässigen Vereins um alle Belange kümmerte. Nicht zuletzt sorgte auch hier wieder das Warm up und der Test of Choice für einen gelungenen Start in das Turnierwochenende. Denn schon am Freitag bot sich damit den Dressur- und Springteilnehmern die Gelegenheit, ihre Pferde in der herrlich grünen Kulisse zu reiten. Dabei begleiteten Wolfgang Winkelhues beziehungsweise Cordula Leowald die Teilnehmer und gaben ihnen letzte Tipps für die Prüfungstage mit auf den Weg. 

 

Download Ü40-Turniere

Nachbericht Turnier 2016

Turniere 2017 

 Sieferhof 29.04.-01.05.17

Turnierzeitung

Nachbericht

 

Wachtberg 09.-11.06.17 

Turnierzeitung 

Nachbericht