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PEMAG – Ü40-Turnier lockte auf den Sieferhof

Sieferhof Pemag

Etwa ein Jahr nach der erfolgreichen Premierenveranstaltung richtete die PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG ihr zweites reines Ü40-Turnier aus. Damit setzte sie in die Tat um, was sich viele der Teilnehmer aus dem letzten Jahr gewünscht hatten. Denn nach dem sportlich, organisatorisch und auch sonst vollends gelungenen Wochenende in Goch stand schnell fest: Das PEMAG – Ü40-Turnier muss in eine zweite Runde starten!

Das tat es dann vom 29. April bis 01. Mai 2017 auf dem Sieferhof in Leichlingen-Witzhelden. Gemeinsam mit der den schönen Hof leitenden Familie Völker sowie einem Teil des dort ansässigen Reitsportteams Leichlingen-Witzhelden machte sich die PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG bereits Anfang des Jahres an die ersten Ideen und Vorbereitungen für ihr Turnier. Mit zwei Hallen und einem großen Außenplatz bot der idyllisch gelegene Sieferhof einen durchweg attraktiven Austragungsort. Die kreativen Ideen der PEMAG gepaart mit dem reichen Erfahrungsschatz des die jährlich stattfindenden Witzheldener Reitertage ausrichtenden Vereins ließen hier bereits in Gedanken ein rundum gelungenes Event entstehen. Wie in 2016 sollte es wieder ein bunt gemischtes Prüfungsangebot in Dressur und Springen geben, das Wiedereinsteiger wie alte Hasen des Turniersports gleichermaßen fördert. Die Möglichkeit, sich unter Gleichaltrigen fernab von Stress und Konkurrenzdruck zu messen, sollte auch 2017 wieder gegeben sein. So wurden Prüfungen der Klassen E bis L ausgeschrieben und Wettbewerbe wie das A**-Springen mit steigenden Anforderungen oder das A**-Springen mit Siegerrunde sorgten für Abwechslung im Tagesprogramm. Auch der seit einigen Jahren stets beliebte Höveler-Ü40-Cup fand in Leichlingen seine erste Austragungsstätte. Dass die Veranstalter mit der sportlichen Gestaltung der Turniertage den Nagel auf den Kopf getroffen hatten, zeigten die enormen Nennzahlen. Über 500 Reiterinnen und Reiter erklärten ihr Startinteresse – ein Zeichen dafür, dass der Zuspruch der Zielgruppe weiter anhält.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Um den Teilnehmern einen optimalen Start in das Turnierwochenende zu ermöglichen, fanden am Samstag, den 29. April, zunächst ein Test of Choice und ein Warm up auf der bereits geschmückten Anlage statt. Hier nutzen insgesamt etwa 60 Dressur- und Springreiter die Möglichkeit, ihre Pferde schon einmal an die Kulisse zu gewöhnen und sich gezielt auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Dabei wurden die Dressurreiter unterstützt von Gaby Winkelhues, Trägerin des Trainer A-Scheins und selbst international erfolgreich, die wertvolle Beurteilungen und Tipps weitergab. Diese Aufgabe übernahm im Parcours Sönke Völker, der seine eigenen Erfahrungen im Springsattel vermittelte. So konnten die Teilnehmer positiv bestärkt auf ihre Turnierstarts blicken und eventuelle Anspannung konnte Vorfreude weichen.

Spaß am Sport

Der erste Turniertag startete bereits am frühen Morgen mit der anspruchsvollsten Dressurprüfung des Turniers, einer L-Dressur auf Kandare. Auf dem 40 x 80 Meter großen Außenplatz hatten die Reiter genügend Platz, ihre Pferde aufzuwärmen, während sie sich in der 20 x 60 Meter großen Prüfungshalle den Augen der Richter stellen mussten. In dieser Prüfung ging der Sieg an den gastgebenden Verein: Anja Caßardelli und ihr 18-jähriger rheinischer Fuchswallach Naschville erritten mit einer 6,7 die höchste Wertnote. Im Rahmen dieser Prüfung wurden allerdings nicht nur die erfolgreichsten Reiter geehrt, sondern es wurde auch ein Preis für besonders feines Abreiten verliehen. Diesen lobte die PEMAG zusammen mit Sponsor Walter Saxe aus, der dem Gewinner eine Pferdebehandlung nach der Masterson Method spendierte. Über diesen wertvollen Gutschein durfte sich Daniela Vell-Wienen freuen. An einem Termin ihrer Wahl wird nun ihr Pferd Vitali W eine Behandlung von Walter Saxe bekommen, bei der er mit sanften Berührungen Körper und Geist des Pferdes entspannt.
Um für einen möglichst vielfältigen sowie zeitlich kurzweiligen Prüfungsablauf zu sorgen, wurde das Platzangebot auf dem Sieferhof genutzt und Wettbewerbe wurden parallel ausgetragen. So teilten sich die Starter der L-Dressur den großzügigen Abreiteplatz mit einigen Teilnehmern der E-Dressur, die als zweite Prüfung auf dem Tagesplan stand. Verdient siegreich waren hier Gudrun Tersteegen vom RFV Rayen und ihre 21-jährige Fjordstute Hetty, die sich als harmonisches Paar präsentierten und für ihren Ritt mit der Wertnote 7,3 belohnt wurden. Weiter ging es in der kleinen Halle mit einer Dressurprüfung der Klasse A**, die Inke Lorenzen-Post und Coeur Rouge, eine zehnjährige Stute aus hannoverischer Zucht, für sich entschieden. Für seine Vorstellung erhielt das Paar die Wertnote 7,2. Währenddessen ritten im großen Prüfungsviereck weitere ambitionierte Reiterinnen und Reiter ab 40 um Sieg und Platzierungen in der Dressurprüfung der Klasse A*. Die goldene Schleife wurde hier dem Friesen Ramon angehängt, der seine Reiterin Annika Haas zu einer Wertnote von 6,8 trug. Sie stellte ihren 12-jährigen Wallach für den gastgebenden Verein vor.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Springsports. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein stellten die Teilnehmer ihr Können zunächst in einer Stilspringprüfung der Klasse E unter Beweis, während es im Anschluss um Fehler und Zeit auf gleichem Niveau ging. In feinster Manier überwanden Frank Menke und sein Haflinger Nordfalke, geboren 2004, den Parcours und siegten mit deutlichem Abstand bei einer Bewertung von 8,0. Das Paar, das auf dem PEMAG - Ü40-Turnier 2016 die meisten Schleifen gesammelt hatte, konnte 2017 einige Weitere zu seiner Sammlung hinzufügen. An den Start gingen Reiter und Pferd für die Haflinger Freunde Rheinland. Fehlerfrei und in einer eindeutigen Bestzeit von 51,53 Sekunden überwanden Elke Wirths und Aquarona, ihre 14-jährige Rheinländerstute, den Parcours der Springprüfung Klasse E. Etwas höher baute Parcourschef Kenneth Schoth dann die Hindernisse in der Stilspringprüfung Klasse A, in der Yvonne Wartha für den RVV Schloss Grefrath das Starterfeld anführte (7,8). Sie hatte Elouise, ihre achtjährige rheinische Stute, mit nach Witzhelden gebracht. Noch höher hinaus ging es in der letzten Prüfung des ersten Tages, einem Springen auf A**-Niveau. Zum Sieg sprangen hier Holger Fischer und Happy Hobbit. Der Reiter vom RFV Deutschritter Düren und sein Trakehnerwallach blieben fehlerfrei in 55,11 Sekunden.

Schon der erste Turniertag zeichnete sich neben zahlreicher Erfolge vor allem durch eines aus: Spaß am Sport. Die Teilnehmer hatten sichtlich Freude, sich und ihre Pferde in ruhiger, entspannter Atmosphäre zu präsentieren. Auch wenn sie sich umso mehr freuten, wenn sie eine Platzierung erritten hatten, so ging es vorrangig doch darum, bei diesem besonderen Event dabei zu sein und den persönlichen Horizont im Sattel zu erweitern. Daran änderte sich auch am zweiten Tag nichts, der für Holger Fischer und seinen zwölfjährigen Fuchs so begann, wie der Erste aufgehört hatte. Das Paar nahm an der Springprüfung Klasse A** mit Siegerrunde teil, konnte sich im Normalparcours für die zweite Runde empfehlen und diese ohne Fehler in der schnellsten Zeit beenden. Allerdings musste er sich in dieser Prüfung den ersten Rang teilen, und zwar mit Uwe Horn vom RFV Rheurdt, der seinen Rheinländer Van Gogh's Dream gesattelt hatte. Spannend für Reiter und Zuschauer machte es auch die Springprüfung Klasse A** mit steigenden Anforderungen, in der der für das gastgebende Reitsportteam Leichlingen-Witzhelden startende Florian Krüger im Sattel seines Westfalen Concordis Aberdeen gewann. Auch Manfred Bauens vom RV St. Georg Mützenich durfte sich über eine Goldschleife freuen: Mit KWPN-Wallach Eddy siegte er in der Springprüfung auf L-Niveau am Nachmittag.

Am zweiten Tag des PEMAG – Ü40-Turniers wurden in Leichlingen zudem die ersten Wertungsprüfungen zum diesjährigen Höveler-Ü40-Cup ausgetragen. Los ging es mit der Hunterklasse-95er auf dem Springplatz, in der Cup-Gesamtsiegerin 2016 im Springen, Iris Kleineidam, an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen konnte. Im Sattel ihres schmucken Dunkelfuchses siegte die für den RV Graf Haeseler Wallenbrück startende Reiterin mit einer Wertnote von 8,2. Viel Lob hatten die Richter für diesen harmonischen Ritt übrig, als sie diesen kommentierten. In beiden Hallen auf dem Sieferhof ging es dann weiter mit der Dressurprüfung der Klasse L, die aufgrund des hohen Nennungsergebnisses in drei Abteilungen aufgeteilt wurde. Die drei Siegerinnen in der Dressur, die es nun im Rennen um weitere Wertungspunkte besonders spannend machen, heißen Anja Caßardelli (RST Leichlingen-Witzhelden), Tanja Kaumanns (Lintorfer RFV) und Vivica Schwan (RV Graf Haeseler Sonsbeck-Labbeck). Auch wenn das Wetter am zweiten Turniertag doch zu wünschen übrigließ, ließen es sich zahlreiche Starterinnen und Starter nicht nehmen, auf dem Sieferhof zu reiten, und auch dieser Tag ging mit erfreuten Teilnehmern und positivem Feedback zu Ende.

Eine Atmosphäre für sich

Was macht sie so besonders, die PEMAG – Ü40-Turniere, dass sich auch bei strömendem Regen oder mehrstündiger Anfahrt die Teilnahme lohnt? Richtig, die besondere Atmosphäre! Genau das ist es nämlich, was viele Reiterinnen und Reiter ab 40 so schätzen. Sie reiten unter ihresgleichen und müssen sich nicht mit jugendlichen Teilnehmern messen. Statt als Konkurrenten, sehen sie sich als Gleichgesinnte und freuen sich füreinander. So entsteht eine kameradschaftliche, gelassene Stimmung, wie sie auf „normalen“ Turnieren nur selten vorherrscht. Nicht zuletzt sorgt die PEMAG mit umfassender Betreuung für Wohlbefinden. Mit ihrem Infostand ist sie die gesamte Zeit vor Ort, um als Ansprechpartner in allen Fragen zu Verfügung zu stehen. In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter sorgt sie für einen reibungslosen Ablauf und ein unvergessliches Erlebnis. So war es 2016, und auch 2017 zieht die PEMAG als Ausrichter ein positives Fazit.

Ein großes Dankeschön geht an die Richter sowie die Familie Völker und das Team des Vereins, ohne deren Unterstützung das Ausrichten dieses Turniers nicht möglich gewesen wäre. Zahlreiche Helfer sorgten nicht nur bei der Anlagenpflege und Hilfe im Ablauf für optimale Bedingungen. Denn auch die Zuschauer kamen keinesfalls zu kurz. So sorgte das Autohaus Strunk aus Langenfeld mit schicken Ausstellungswagen nicht nur für eine schöne Kulisse am Springplatz, sondern bot interessierten Besuchern auch die Möglichkeit zu einer persönlichen Beratung. Und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die Zuschauer konnten Currywurst und Pommes, Crépes, Eis oder Kaffee und Kuchen genießen und eine ebenso schöne Zeit auf dem Sieferhof verbringen, wie die Aktiven im Sattel.

Download Ü40-Turniere

Nachbericht Turnier 2016

Turniere 2017 

 Sieferhof 29.04.-01.05.17

Turnierzeitung

Nachbericht

 

Wachtberg 09.-11.06.17 

Turnierzeitung 

Nachbericht